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Special: Die Playfair-Chiffre Sonntag, den 11. Juli 2010

Die Playfair-Chiffre war bis ins 20. Jahrhundert eine sehr sichere Chiffre. Sie war damals nämlich eine der wenigen, welche bipartit arbeitete. Das heißt: Es wurden jeweils Zweierpaare des Klartextes verschlüsselt. Im Gegensatz zur Vigenére-Chiffre ist sie jedoch monoalphabetisch, besitzt also nur ‘einen Key’. Sie wurde 1854 von Sir Charles Wheatstone erfunden, wurde jedoch durch den Mann, der sich beim britischen Millitär für sie einsetzte berühmt: Lord Lyon Playfair. Anfangs wurde der Vorschalg diese Chiffre als Standard für das britische Militär zu verwenden abgelehnt, obwohl Playfair sie nach eigenen Angaben einer Schulklasse in einer Viertelstunde hätte beibringen können. Damit hatte er nicht ganz recht. Ich denke 10 Minuten reichen ;-)

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Special: Polybius-Chiffre Samstag, den 24. April 2010

Polybios war ein antiker griechischer Geschichtsschreiber. Berühmt wurde er durch sein größtes Werk, die Historíai. In diesem wird der Werdegang Roms beschrieben. In dem Zehnten von insgesamt 40 der Bücher seines großen Werks beschreibt Polybius eine Verschlüsselungsmethode, welche sogar im 20. Jahrhundert noch Anwendung fand. Er hat die Chiffre vermutlich nicht erfunden, aber maßgeblich verbessert.

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Special: Vigenère Sonntag, den 18. April 2010

Die sog. Vigenère-Chiffre ist die erste, hier beschriebene, polyalphabetische Chiffre und eine der bekanntesten Chiffren, neben der Cäsar-Chiffre. Die Geschichte dieses Verschlüsselungsverfahrens jedoch beginnt mit einer anderen Person, welche irgendwann im 15. und 16. Jahrhundert lebte und deren Werk 1516 – nach ihrem Tod – veröffentlicht wurde. Es war das erste Werk über Kryptographie überhaupt.

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Special: ROT-47 Samstag, den 17. April 2010

ROT-47 ist die letzte, der mir bekannten ROT-Chiffren. Sie verwendet alle ASCII-Zeichen von 33 (“!”) bis 126 (“~”), also insgesamt 94 Zeichen.Weiter gibt es zu dieser Chiffre auch nicht viel mehr zu sagen, außer dem Üblichen:
Spielt nicht mit Feuer, geht nicht mit Fremden mit und … ach egal! Schwachsinn. Ihr kennt den Trick:
Wenn ich ROT-47 zweimal auf denselben Text anwende, erhalte ich wieder meinen Klartext. Denn wenn ich die Werte aller Zeichen meines Klartextes einmal um 47 Stellen verschiebe, erhalte ich den chiffrierten Text, verschiebe ich sie erneut um 47 Stellen, lande ich bei einer Zeichenmenge von 47*2=94 Zeichen logischerweise wieder dort, wo ich angefangen habe: Bei meinem Klartext.

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ROT-18 Montag, den 12. April 2010

Die ROT-18-Chiffre ist eine abgewandelte Version von ROT-13 und somit ebenfalls mit der Cäsar-Chiffre verwandt. Jeder Buchstabe des Klartexts wird um k Stellen nach hinten verschoben. Das Ergebnis ist der verschlüsselte Text, welcher entschlüsselt wird, indem alle Buchstaben wieder um k Stellen nach vorne verschoben werden.

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ROT-5 Freitag, den 9. April 2010

Die ROT-5 Chiffre ist eine mögliche Lösung für das Probelm der Zahlenimplementierung. Was passiert mit den Zahlen in einer Rot-13-Verschlüsselung? Ganz einfach: Nichts. ROT-5 funktioniert genauso wie ROT-13. Allerdings behandelt statt Buchstaben die Ziffern 0-9: Es verschiebt sie um fünf Stellen.

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Special: ROT-13 Mittwoch, den 7. April 2010

ROT-13 wird oft mit der Cäsar-Chiffre in einen Topf geworfen. Dann Deckel zu und ordentlich durchkochen ;-) Das hat auch einen guten Grund: Es ist die selbe Methode. Der einzige wirkliche Unterschied: ROT-13 arbeitet mit einem festen Key. Das heißt, dass das Klartext-Alphabet IMMER um GENAU 13 Stellen verschoben wird. So entspricht A, N und B, O usw.

Der grobe Unterschied ist also nicht wirklich berauschend, aber er ist eben da, wie eine lästige kleine Zwiebel auf meinem Döner, obwohl ich denselben ohne jene Zwiebel bestellte. Ich HASSE Zwiebeln. Egal. Jedenfalls ist diese Zwiebel, äh – dieser Unterschied vorhanden.

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Special: Die Cäsar-Chiffre Montag, den 5. April 2010

Die Cäsar-Chiffre ist ein monoalphabetisches monographisches monopartites Verschlüsselungsverfahren. Hört sich doof und kompliziert an, ist aber einfach! Das Verfahren geht angeblich auf Julius Cäsar zurück. Dieser soll seine Nachrichten mit einem einfachen System verschlüsselt haben…

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