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	<title>compufreak &#187; verschlüsselung</title>
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	<description>Blog und Vodcast über Computer, Webdesign und den Sinn des Lebens</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 16:02:41 +0000</lastBuildDate>
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			<item>
		<title>Special: Die Playfair-Chiffre</title>
		<link>http://www.compufreak.info/2010/07/11/special-die-playfair-chiffre/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 17:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>compufreak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[playfair]]></category>
		<category><![CDATA[special]]></category>
		<category><![CDATA[verschlüsselung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die <em>Playfair-Chiffre</em> war bis ins 20. Jahrhundert eine sehr sichere Chiffre. Sie war damals nämlich eine der wenigen, welche bipartit arbeitete. Das heißt: Es wurden jeweils Zweierpaare des Klartextes verschlüsselt. Im Gegensatz zur Vigenére-Chiffre ist sie jedoch monoalphabetisch, besitzt also nur 'einen Key'. Sie wurde 1854 von Sir Charles Wheatstone erfunden, wurde jedoch durch den Mann, der sich beim britischen Millitär für sie einsetzte berühmt: Lord Lyon Playfair. Anfangs wurde der Vorschalg diese Chiffre als Standard für das britische Militär zu verwenden abgelehnt, obwohl Playfair sie nach eigenen Angaben einer Schulklasse in einer Viertelstunde hätte beibringen können. Damit hatte er nicht ganz recht. Ich denke 10 Minuten reichen ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So,<br />
ich habe ja mal versprochen, dass ich mit den Chiffren weitermache und nun gehts endlich weiter. Ich habe endlich die Playfair-Chiffre fertiggestellt:</p>
<p>Die <em>Playfair-Chiffre</em> war bis ins 20. Jahrhundert eine sehr sichere Chiffre. Sie war damals nämlich eine der wenigen, welche bipartit arbeitete. Das heißt: Es wurden jeweils Zweierpaare des Klartextes verschlüsselt. Im Gegensatz zur Vigenére-Chiffre ist sie jedoch monoalphabetisch, besitzt also nur &#8216;einen Key&#8217;. Sie wurde 1854 von Sir Charles Wheatstone erfunden, wurde jedoch durch den Mann, der sich beim britischen Millitär für sie einsetzte berühmt: Lord Lyon Playfair. Anfangs wurde der Vorschalg diese Chiffre als Standard für das britische Militär zu verwenden abgelehnt, obwohl Playfair sie nach eigenen Angaben einer Schulklasse in einer Viertelstunde hätte beibringen können. Damit hatte er nicht ganz recht. Ich denke 10 Minuten reichen <img src='http://www.compufreak.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Im zweiten Anlauf erkannte das britische Millitär die Chiffre aber an, bestand aber darauf sie nach Playfair zu benennen.</p>
<p><b>Wie funktioniert die Playfair-Chiffre</b></p>
<p>Das Prinzip der Chiffre klingt anfangs etwas kompliziert ist aber nach ein wenig Üben einfach in der Anwendung. Bevor man einen Text verschlüsseln kann, muss man zwischen jeweils zwei gleiche Buchstaben ein &#8216;x&#8217; oder einen anderen seltenen Buchstaben setzen. Dann stehen also keine zwei identischen Buchstaben mehr nebeneinander. Als nächstes werden die Buchstaben in Zweierpaare eingeteilt. Bleibt dabei am Ende ein Buchstabe über, wird noch ein &#8216;x&#8217; hinzugefügt, damit dieses mit dem letzten Buchstaben ein weiteres Paar bildet. Der bearbeitete Klartext sieht also wie folgt aus:</p>
<table width="100%" border="0px" cellspacing="0px" class="spare">
<tr class="sparetop">
<td><b>Vorher</b></td>
<td>Programm</td>
</tr>
<tr class="spare">
<td><b>Nachher</b></td>
<td>PR OG RA MX MX</td>
</tr>
</table>
<p><small>( Die Buchstaben werden nur der Übersichtlichkeit zu liebe groß geschrieben )</small></p>
<p>Leider muss nicht nur der Klartext, sondern auch der Schlüssel bearbeitet werden. Unser Schlüsselwort muss aus Buchstaben bestehen, da die Playfair-Chiffre nicht case-sensitiv ist, ist es egal, ob wir große oder kleine Buchstaben verwenden. Zudem dürfen alle Buchstaben in unserem Schlüsselwort nur genau einmal vorkommen! Nun legen wir eine Tabelle mit 5 Spalte, und 5 Zeilen an, eine Tabelle also mit 25 Zellen. Wir füllen nun diese Zellen der Reihe nach mit je einem Buchstaben unseres Schlüsselwortes. Von oben nach unten, von links nach rechts:</p>
<p><b>Schlüsselwort: Festung</b></p>
<table border="0px" cellspacing="0px" class="spare">
<tr class="sparetop">
<td>F</td>
<td>E</td>
<td>S</td>
<td>T</td>
<td>U</td>
</tr>
<tr class="sparetop">
<td>N</td>
<td>G</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr class="sparetop">
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr class="sparetop">
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
<tr class="spare">
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</table>
<p>Nun füllen wir den Rest der Tabelle der Reihe nach mit den restlichen Buchstaben des Alphabets auf, sodass jeder Buchstabe genau einmal in der Tabelle vorkommt. &#8216;i&#8217; und &#8216;j&#8217; teilen sich eine Zelle. Alle &#8216;j&#8217; im Klartext werden also zu einem &#8216;i&#8217;.</p>
<table border="0px" cellspacing="0px" class="spare">
<tr class="sparetop">
<td>F</td>
<td>E</td>
<td>S</td>
<td>T</td>
<td>U</td>
</tr>
<tr class="sparetop">
<td>N</td>
<td>G</td>
<td>A</td>
<td>B</td>
<td>C</td>
</tr>
<tr class="sparetop">
<td>D</td>
<td>H</td>
<td>I/J</td>
<td>K</td>
<td>L</td>
</tr>
<tr class="sparetop">
<td>M</td>
<td>O</td>
<td>P</td>
<td>Q</td>
<td>R</td>
</tr>
<tr class="spare">
<td>V</td>
<td>W</td>
<td>X</td>
<td>Y</td>
<td>Z</td>
</tr>
</table>
<p>Nun haben wir alles vorbereitet und können unseren Text verschlüsseln. Dazu gehen wir paarweise vor. Wir nehmen der Reihe nach jeweils ein Buchstabenpaar. Nun gibt es drei Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Liegen die beiden Buchstaben in derselben Spalte, werden sie jeweils um ein Feld nach unten verschoben. Jeder der beiden Buchstaben wird also durch den jeweils darunter liegenden ersetzt. Liegt der Buchstabe ganz unten in der Spalte, fängt man oben in der Spalte wieder an.</li>
<li>Liegen die beiden Buchstaben in derselben Zeile, werden sie jeweils um ein Feld nach rechts verschoben. Jeder Buchstabe wird also jeweils um den rechts daneben liegenden ersetzt. Liegt der Buchstabe ganz rechts, fängt man links in der Zeile wieder an.</li>
<li>Liegen die beiden Buchstaben weder in derselben Spalte, noch in derselben Zeile, ersetzt man jeden Buchstaben durch den, der in der selben Zeile, aber in der Spalte des jeweils Anderen steht.</li>
</ul>
<p>So verfährt man mit dem gesamten Text. Das Ergebnis ist der verschlüsselte Text.</p>
<p>In unserem Beispiel sähe das wie folgt aus:</p>
<table width="100%" border="0px" cellspacing="0px">
<tr>
<td>
<table border="0px" cellspacing="0px" class="spare">
<tr class="sparetop">
<td>F</td>
<td>E</td>
<td>S</td>
<td>T</td>
<td>U</td>
</tr>
<tr class="sparetop">
<td>N</td>
<td>G</td>
<td>A</td>
<td>B</td>
<td>C</td>
</tr>
<tr class="sparetop">
<td>D</td>
<td>H</td>
<td>I/J</td>
<td>K</td>
<td>L</td>
</tr>
<tr class="sparetop">
<td>M</td>
<td>O</td>
<td>P</td>
<td>Q</td>
<td>R</td>
</tr>
<tr class="spare">
<td>V</td>
<td>W</td>
<td>X</td>
<td>Y</td>
<td>Z</td>
</tr>
</table>
</td>
<td>
<ol>
<li>Die Buchstaben P und R liegen in derselben Zeile, sie werden also zu Q und M.</li>
<li>O und G lieben in derselben Spalte, sie werden also zu W und H.</li>
<li>Das Buchstabenpaar R und A liegt weder in derselben Spalte, noch in derselben Zeile. Sie werden zu P und C.</li>
<li>Die Buchstaben M und X liegen ebenfalls nicht in derselben Zeile oder Spalte. Sie werden zu V und P.</li>
<li>Das Buchstabenpaar M und X wird natürlich erneut zu V und P.</li>
</ol>
</td>
</tr>
</table>
<p><b>Verschl&uuml;sselter Text: QMWHPCVPVP</b></p>
<p>Um den Text nun wieder zu entschlüsseln geht man ähnlich vor. Zuerst muss wieder die Tabelle des Schlüssels angelegt werden. Dann teilt man den verschlüsselten Text wieder in Paare auf. Hierbei können natürlich nicht zweimal derselbe Buchstabe nebeneinander stehen. Logisch.</p>
<p>Nun verfährt man in umgekehrter Reihenfolge:</p>
<ul>
<li>Liegen die beiden Buchstaben in derselben Spalte, werden sie jeweils um ein Feld nach oben verschoben. Jeder der beiden Buchstaben wird also durch den jeweils darüber liegenden ersetzt. Liegt der Buchstabe ganz oben in der Spalte, fängt man unten in der Spalte wieder an.</li>
<li>Liegen die beiden Buchstaben in derselben Zeile, werden sie jeweils um ein Feld nach links verschoben. Jeder Buchstabe wird also jeweils um den links daneben liegenden ersetzt. Liegt der Buchstabe ganz links, fängt man rechts in der Spalte wieder an.</li>
<li>Liegen die beiden Buchstaben weder in derselben Spalte, noch in derselben Zeile, ersetzt man jeden Buchstaben durch den, der in derselben Zeile, aber in der Spalte des jeweils Anderen steht.</li>
</ul>
<p>Man erhält den Klartext, allerdings müssen noch die &#8216;überflüssigen&#8217; Buchstaben (&#8216;x&#8217;) entfernt werden.</p>
<p><b>Probleme bei diesem Verfahren</b><br />
Es gibt bei diesem Verfahren einige Probleme, was macht man beispielsweise mit Sonderzeichen? Und: wie könnte man ohne Sonderzeichen ein Satzende markieren? Leider gibt es für diese Probleme keine einheitliche Lösung.</p>
<p><a href="http://www.compufreak.info/tools/playfair/" class="withsym">Zum Playfair-Chiffre-Tool</a></p>
<p>Ich hoffe Euch gefällt diese Chiffre. Demnächst werde ich hoffentlich ab und an mal wieder eine weitere Chiffre umsetzen können, aber hauptsächlich konzentriere ich mich weiter auf meine Webdesign-Tutorials.</p>
<p><b>compufreak</b></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Special: Polybius-Chiffre</title>
		<link>http://www.compufreak.info/2010/04/24/special-polybius-chiffre/</link>
		<comments>http://www.compufreak.info/2010/04/24/special-polybius-chiffre/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 16:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>compufreak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[polybius]]></category>
		<category><![CDATA[special]]></category>
		<category><![CDATA[verschlüsselung]]></category>

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		<description><![CDATA[Polybios war ein antiker griechischer Geschichtsschreiber. Berühmt wurde er durch sein größtes Werk, die Historíai. In diesem wird der Werdegang Roms beschrieben. In dem Zehnten von insgesamt 40 der Bücher seines großen Werks beschreibt Polybius eine Verschlüsselungsmethode, welche sogar im 20. Jahrhundert noch Anwendung fand. Er hat die Chiffre vermutlich nicht erfunden, aber maßgeblich verbessert. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So,<br />
CwCity hatte leider ein paar Probleme mit dem Server und ich mit der nächsten Chiffre. Deshalb hat sich das Ganze etwas verzögert. Hier kommt die nächste Methode. Sie ist weit weniger kompliziert als die Vigenère-Chiffre, aber ich möchte sie trotzdem noch kurz vorführen:</p>
<p>Polybios war ein antiker griechischer Geschichtsschreiber. Berühmt wurde er durch sein größtes Werk, die Historíai. In diesem wird der Werdegang Roms beschrieben. In dem Zehnten von insgesamt 40 der Bücher seines großen Werks beschreibt Polybius eine Verschlüsselungsmethode, welche sogar im 20. Jahrhundert noch Anwendung fand. Er hat die Chiffre vermutlich nicht erfunden, aber maßgeblich verbessert. Die Methode hierbei ist denkbar einfach:</p>
<p>Man benötigt eine Tabelle mit 5 Spalten und 5 Zeilen. Dort trägt man nun alle Buchstaben des Alphabets von links nach rechts und von oben nach unten ein:</p>
<p><b>Matrix der Polybius-Chiffre:</b><br />
<div id="attachment_573" class="wp-caption aligncenter" style="width: 133px"><a href="http://compufreak.andacia.de/tutorials/polybius-chiffre/polybius1/" rel="attachment wp-att-573"><img src="http://www.compufreak.info/wp-content/uploads/2010/04/polybius1.png" alt="Polybius-Matrix" title="Polybius-Matrix" width="123" height="110" class="size-full wp-image-573 white-border" /></a><p class="wp-caption-text">Polybius-Matrix</p></div></p>
<p>Für den Griechen Polybius war das in den lateinischen Schriftzeichen kein Problem. Für uns heute allerdings schon: Wir haben einen Buchstaben zu viel, das &#8216;J&#8217;. Da J und I jedoch fast das gleiche sind, kann man darüber hinwegsehen und sie einfach wie einen Buchstaben behandeln.</p>
<p>Nun zur eigentlichen Methode: Bei dieser Chiffre handelt es sich um eine bipartite Transposition. Das heißt: Jeder Klartextbuchstabe wird durch zwei andere Zeichen ersetzt. Im Falle der Polybius-Chiffre sind es zwei Zahlen, nämlich zeile (waagerecht) und Spalte (senkrecht). Möchte ich nun einen Buchstaben verschlüsseln, ersetze ich ihn einfach durch die Ziffer der Zeile in der er steht und der Ziffer der Spalte in der er steht.</p>
<p>Beispiel:</p>
<p>H = 23<br />
A = 11<br />
L = 31<br />
L = 31<br />
O = 34</p>
<p>Kleine Knobelfrage:</p>
<p>Was bedeutet dies: 241323231112152515243315112333453322</p>
<p>Die Polybius-Chiffre ist somit eine sehr simple Verschlüsselungsmethode. Sie ist einfach anzuwenden, aber leider auch noch einfacher zu knacken als die <a href="http://www.compufreak.info/tutorials/casar-chiffre/">Cäsar-Chiffre</a>.</p>
<p>Wie immer stelle ich auch ein Online-Tool samt PHP-Code zur Verfügung:<br />
<br />
<a href="http://www.compufreak.info/tools/polybius-chiffre/" class="withsym">Zum Polybius-5-Chiffre-Tool</a></p>
<p>Aber Achtung: Bei der Verschlüsselung werden I und J gleich verschlüsselt. Bei der Entschlüsselung werden beide als I ausgegeben!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Special: Vigenère</title>
		<link>http://www.compufreak.info/2010/04/18/special-vigenere-2/</link>
		<comments>http://www.compufreak.info/2010/04/18/special-vigenere-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 17:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>compufreak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[special]]></category>
		<category><![CDATA[verschlüsselung]]></category>
		<category><![CDATA[vigenere]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sog. <em>Vigenère-Chiffre</em> ist die erste, hier beschriebene, <em>polyalphabetische</em> Chiffre und eine der bekanntesten Chiffren, neben der Cäsar-Chiffre. Die Geschichte dieses Verschlüsselungsverfahrens jedoch beginnt mit einer anderen Person, welche irgendwann im 15. und 16. Jahrhundert lebte und deren Werk 1516 - nach ihrem Tod - veröffentlicht wurde. Es war das erste Werk über Kryptographie überhaupt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Halloooo,</b><br />
hier bin ich, wie versprochen mit meiner Vigenère-Chiffre! Ich hatte einige Tage daran zu knacken, aber ich habe nicht aufgegeben. Ich habe mich gelegentlich &#8211; zugegeben &#8211; ein wenig &#8230; dämlich angestellt, aber ich habs hingekriegt, die Vigenère-Chiffre in PHP umzusetzen. Ich habe viel gegooglet, aber leider keine (funktionierende) Implementierung gefunden&#8230; komisch. Jetzt jedenfalls hab ich es geschafft, und bin Stolz der Öffentlichkeit meinen Code zu Präsentieren! Vielen Dank auch nochmal an meinen MatheInfo-Lehrer, der mir ein wenig auf die Sprünge helfen musste. Hier also nun endlich die Erklärung der Vigenère-Chiffre:</p>
<p>Die sog. <em>Vigenère-Chiffre</em> ist die erste, hier beschriebene, <em>polyalphabetische</em> Chiffre und eine der bekanntesten Chiffren, neben der Cäsar-Chiffre. Die Geschichte dieses Verschlüsselungsverfahrens jedoch beginnt mit einer anderen Person, welche irgendwann im 15. und 16. Jahrhundert lebte und deren Werk 1516 &#8211; nach ihrem Tod &#8211; veröffentlicht wurde. Es war das erste Werk über Kryptographie überhaupt. Diese Person war ein in Deutschland geborener Abt und war eine wohl recht &#8230; umstrittene Figur. Nichtsdesto Trotz hat er sie ihren Teil zur Kryptographie beigetragen. Der Name dieser Person war: Johannes Trithemius. In seinem Werk <em>&#8216;Polygraphia&#8217;</em> beschreibt er folgende Methode:</p>
<p>Es sollte eine Tabelle angefertigt werden, welche in 26 Spalten und 26 Zeilen in jeder derselbigen das volle Standart-Alphabet mit 26 Buchstaben darstellt. Einfach ausgedrückt: In der ersten Zeile steht das normale Alphabet. In der Zeile darunter wird das Alphabet erneut geschrieben, allerdings um genau eine Stelle nach vorne (in der Draufsicht: links) verschoben. So beginnt das Alphabet in der zweiten Zeile also mit dem Buchstaben &#8216;b&#8217;, geht dann weiter wie gewohnt und endet auf &#8216;a&#8217;. Ähnlich der Cäsar-Chiffre.<br />
In der dritten Zeile wurde das Alphabet nun um 2 Stellen verrückt, beginnt nun mit dem Buchstaben &#8216;c&#8217;. Dieses Verfahren wird bis zur letzten Zeile der Tabelle durchgeführt. So entstand die <em>Trithemius-Tafel</em>:<br />
<div id="attachment_485" class="wp-caption aligncenter" style="width: 497px"><img src="http://www.compufreak.info/wp-content/uploads/2010/04/vigenere_blanko.png" alt="Trithemius-Tafel" title="Trithemius-Tafel" width="487" height="460" class="size-full wp-image-485 white-border" /><p class="wp-caption-text">Thrithemius-Tafel</p></div><br />
Um nun den Klartext zu verschlüsseln, sollte man für jeden Buchstaben, die jeweils nächste Zeile verwenden, angefangen, bei der Ersten. Heißt konkret: Ich nehme für den Ersten Buchstaben, als verschlüsselten Buchstaben, den, der in der ersten Zeile anstelle meines Klartextbuchstaben steht. Für den zweiten Klartextbuchstaben, verfahre ich genauso, nur in der zweiten Zeile, usw.<br />
Möchte ich also beispielsweise den Namen &#8216;<em>Till</em>&#8216; verschlüsseln, sähe meine Tabelle so aus:</p>
<div id="attachment_487" class="wp-caption aligncenter" style="width: 497px"><a href="http://www.compufreak.info/tutorials/vigenere/vigenere_beispiel_trithemius/" rel="attachment wp-att-487"><img src="http://www.compufreak.info/wp-content/uploads/2010/04/vigenere_beispiel_trithemius.png" alt="Trithemius-Beispiel" title="Trithemius-Beispiel: Till" width="487" height="180" class="size-full wp-image-487 white-border" /></a><p class="wp-caption-text">Trithemius-Beispiel: Klartext: Till</p></div>
<p><b>Das Ergebnis wäre: TJNO</b></p>
<p><strong>Was aber hat das mit Vigenère zu tun?</strong><br />
Ganz einfach: Die Trithemius-Chiffre hat einen entscheidenden Nachteil: Jeder, der das Verfahren kennt, kann einen solchen Text leicht dechiffrieren. Nun tritt über 30 Jahre später eine neue Figur auf das Spielfeld: Blaise de Vigenère: Ein französischer Diplomat. Er befasste sich ca. 1549 (26 Jahre alt) zum ersten Mal mit Kryptographie. Er schrieb mehr als 20 Bücher und wurde ein berühmter Kryptograph. Er verfeinerte unteranderem das von Trithemius vorgeschlagene Verfahren: So sollte zur chiifrierung ein Schlüssel verwendet werden. Das heißt: Man sollte nicht die einzelnen Zeilen der Reihe nach verwenden, sondern den Schlüssel als Reihenfolge benutzen. Wäre also das Schlüsselwort: key, dann sollte man für den ersten Buchstaben, die Zeile benutzen, welche mit einem k beginnt, für den zweiten Buchstaben benutzt man dann die Zeile, die mit einem e beginnt, usw. Hat man alle Buchstaben des Schlüsselwortes verwendet, beginnt man einfach wieder von vorne. Für dieses Verfahren wird natürlich weiterhin die Trithemius-Tafel verwendet.</p>
<p><b>Beispiel:</b></p>
<table width="100%" border="0px" cellspacing="0px" class="spare">
<tr class="sparetop">
<td><b>Klartext</b></td>
<td>g</td>
<td>e</td>
<td>h</td>
<td>e</td>
<td>i</td>
<td>m</td>
<td>n</td>
<td>i</td>
<td>s</td>
</tr>
<tr class="sparetop">
<td><b>Schlüssel</b></td>
<td>k</td>
<td>e</td>
<td>y</td>
<td>k</td>
<td>e</td>
<td>y</td>
<td>k</td>
<td>e</td>
<td>y</td>
</tr>
<tr class="spare">
<td><b>Chiffretext</b></td>
<td>q</td>
<td>i</td>
<td>f</td>
<td>o</td>
<td>m</td>
<td>k</td>
<td>x</td>
<td>m</td>
<td>q</td>
</tr>
</table>
<p>Ich verfahre also wie folgt: Für einen Buchstaben suche ich in der Spalte des Klartextbuchstabens, die Zeile des jeweiligen Schlüsselbuchstabens. Für den ersten Buchstabens des Beispiels suche ich also in der Spalte g, die Zeile k und finde dort den Buchstaben q. Für den zweiten Buchstaben suche ich in der Spalte e, in der Zeile e und finden den Buchstaben i, usw.:</p>
<div id="attachment_496" class="wp-caption aligncenter" style="width: 497px"><a href="http://www.compufreak.info/tutorials/vigenere/vigenere_beispiel_1/" rel="attachment wp-att-496"><img src="http://www.compufreak.info/wp-content/uploads/2010/04/vigenere_beispiel_1.png" alt="Vigenere-Beispiel 1" title="Vigenere-Beispiel, Klartext: geheimnis" width="487" height="460" class="size-full wp-image-496 white-border" /></a><p class="wp-caption-text">Vigenere-Beispiel, Klartext: geheimnis</p></div>
<p>Zur <b>Entschlüsselung</b> benötigt man nun den Schlüssel. Dann verfährt man folgendermaßen: Ich Suche in der Zeile des entsprechenden Schlüsselbuchstabens den jeweiligen verschlüsselten Buchstaben. So finde ich jeweils die Spalte, in der ganz oben mein (entschlüsselter) Buchstabe steht.</p>
<p><b>Beispiel in Tabellen-Form:</b></p>
<table width="100%" border="0px" cellspacing="0px" class="spare">
<tr class="sparetop">
<td><b>Schlüssel</b></td>
<td>k</td>
<td>e</td>
<td>y</td>
<td>k</td>
<td>e</td>
<td>y</td>
<td>k</td>
<td>e</td>
<td>y</td>
</tr>
<tr class="sparetop">
<td><b>Chiffretext</b></td>
<td>q</td>
<td>i</td>
<td>f</td>
<td>o</td>
<td>m</td>
<td>k</td>
<td>x</td>
<td>m</td>
<td>q</td>
</tr>
<tr class="spare">
<td><b>Klartext</b></td>
<td>g</td>
<td>e</td>
<td>h</td>
<td>e</td>
<td>i</td>
<td>m</td>
<td>n</td>
<td>i</td>
<td>s</td>
</tr>
</table>
<p>Die Vigenere-Chiffre ist eine der bekanntesten Chiffren. Sie lößte (mehr oder weniger) das Problem der <em>Buchstabenhäufigkeit</em> und galt lange Zeit als unknackbar. Natürlich ist sie das nicht. Wie sie sich knacken lässt, wird später in den Tutorials zur Kryptoanalyse besprochen (folgt später, ist in Arbeit). </p>
<p>Also, denkt dran:<br />
-Wenn jemand meinen Code benutzt, wäre ein Link schon fair&#8230;<br />
-Verbesserungsvorschläge bitte in den Kommentaren oder per Mail an mich<br />
-Die Chiffre ist nicht unknackbar&#8230;<br />
-Fragen werden unten in den Kommentaren beantwortet und zu den Toiletten gehts <b>links</b> hinaus!</p>
<p><a href="http://www.compufreak.info/tools/vigenere/" class="withsym">Zum Vigenère-Chiffre-Tool</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Special: ROT-47</title>
		<link>http://www.compufreak.info/2010/04/17/special-rot-47/</link>
		<comments>http://www.compufreak.info/2010/04/17/special-rot-47/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 17:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>compufreak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[rot-47]]></category>
		<category><![CDATA[rot-chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[special]]></category>
		<category><![CDATA[verschlüsselung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.compufreak.info/?p=477</guid>
		<description><![CDATA[ROT-47 ist die letzte, der mir bekannten ROT-Chiffren. Sie verwendet alle ASCII-Zeichen von 33 ("!") bis 126 ("~"), also insgesamt 94 Zeichen.Weiter gibt es zu dieser Chiffre auch nicht viel mehr zu sagen, außer dem Üblichen:
Spielt nicht mit Feuer, geht nicht mit Fremden mit und ... ach egal! Schwachsinn. Ihr kennt den Trick:
Wenn ich ROT-47 zweimal auf denselben Text anwende, erhalte ich wieder meinen Klartext. Denn wenn ich die Werte aller Zeichen meines Klartextes einmal um 47 Stellen verschiebe, erhalte ich den chiffrierten Text, verschiebe ich sie erneut um 47 Stellen, lande ich bei einer Zeichenmenge von 47*2=94 Zeichen logischerweise wieder dort, wo ich angefangen habe: Bei meinem Klartext.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Heyho,</b><br />
dafür, dass dieser Artikel bereits vor 5 Tagen erscheinen sollte, liege ich für meine Verhältnisse doch ganz gut in der Zeit, oder <img src='http://www.compufreak.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ?<sup class='footnote'><a href='#fn-477-1' id='fnref-477-1'>1</a></sup>Jedenfalls folgt jetzt der Artikel für ROT-47 und morgen<sup class='footnote'><a href='#fn-477-2' id='fnref-477-2'>2</a></sup> der Artikel zur Vigenere-Chiffre:</p>
<p>ROT-47 ist die letzte, der mir bekannten ROT-Chiffren. Sie verwendet alle ASCII-Zeichen<sup class='footnote'><a href='#fn-477-3' id='fnref-477-3'>3</a></sup> von 33 (&#8220;!&#8221;) bis 126 (&#8220;~&#8221;), also insgesamt 94 Zeichen. Weiter gibt es zu dieser Chiffre auch nicht viel mehr zu sagen, außer dem Üblichen:<br />
Spielt nicht mit Feuer, geht nicht mit Fremden mit und &#8230; ach egal! Schwachsinn. Ihr kennt den Trick:<br />
Wenn ich ROT-47 zweimal auf denselben Text anwende, erhalte ich wieder meinen Klartext. Denn wenn ich die Werte aller Zeichen meines Klartextes einmal um 47 Stellen verschiebe, erhalte ich den chiffrierten Text, verschiebe ich sie erneut um 47 Stellen, lande ich bei einer Zeichenmenge von 47*2=94 Zeichen logischerweise wieder dort, wo ich angefangen habe: Bei meinem Klartext.<br />
Wer das nicht so ganz versteht, sollte lieber die vorherigen Einträge durchsehen, angefangen bei <a href="http://www.compufreak.info/2010/04/07/special-rot-13/">ROT-13</a>&#8220;>ROT-13</a>.<br />
Um die ROT-Chiffren jetzt auch schnell abschließen zu können, folgt hier nur noch die Tabelle<sup class='footnote'><a href='#fn-477-4' id='fnref-477-4'>4</a></sup> und das entsprechende Tool:</p>
<table align="center" border="1" cellspacing="0">
<tr>
<td><tt>!"#$%&amp;'()*+,-./0123456789:;&lt;=&gt;?@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[\]^_`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{|}~</tt></td>
</tr>
<tr>
<td><tt>PQRSTUVWXYZ[\]^_`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{|}~!"#$%&amp;'()*+,-./0123456789:;&lt;=&gt;?@ABCDEFGHIJKLMNO</tt></td>
</tr>
</table>
<p><a href="http://www.compufreak.info/tools/rot-47" class="withsym">Zum ROT-47-Tool</a></p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-477-1'>Zugegeben, ich war in letzter Zeit nicht besonders pünktlich, aber Bienenfleißig: Ich habe viel Arbeit in das Tool für die nächste Chiffre gesteckt. Außerdem konnte ich Donnerstag nicht arbeiten, weil der Server down war und gestern nicht, weil ich nicht da war. So wie jeden Freitag&#8230; <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-477-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-477-2'>&#8230;und zwar wirklich direkt morgen früh. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-477-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-477-3'>American Standard Code for Information Interchange, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/American_Standard_Code_for_Information_Interchange" target="_blank">Wikipedia-Artikel</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-477-3'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-477-4'>Leider passt die Tabelle nicht ganz ins Bild, und so entsteht ein Zeilenumbruch. Ich lade sie aber demnächst als Grafik hoch, dann entfällt das Problem. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-477-4'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ROT-18</title>
		<link>http://www.compufreak.info/2010/04/12/rot-18/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 17:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>compufreak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[rot-chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[special]]></category>
		<category><![CDATA[verschlüsselung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die <strong>ROT-18-Chiffre</strong> ist eine abgewandelte Version von <a href="http://www.compufreak.info/tutorials/rot-13/">ROT-13</a> und somit ebenfalls mit der <a href="http://www.compufreak.info/tutorials/casar-chiffre/">Cäsar-Chiffre</a> verwandt. Jeder Buchstabe des Klartexts wird um k Stellen nach hinten verschoben. Das Ergebnis ist der verschl&#252;sselte Text, welcher entschlüsselt wird, indem alle Buchstaben wieder um k Stellen nach vorne verschoben werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hi,</b><br />
leider wurde dieser Artikel etwas hinausgezögert, da ich im Moment ganz schön an der nächsten Chiffre zu knacken habe: Die Vigenere-Chiffre. Ihr Prinzip ist einfach, aber die Implementierung in PHP gestaltet sich schwieriger als gedacht. Anyway: Ich habe heute endlich die nächste der ROT-Chiffren für euch: ROT-18. Es ist die vorletzte. Ihr Prinzip ist meiner Meinung nach etwas seltsam, so seltsam, wie der Autofahrer, den ich heute gesehen habe&#8230; das heißt, er selbst war ganz normal, aber er hatte ein Tux auf seinem Amaturenbrett sitzen&#8230; egal:</p>
<p>Die <strong>ROT-18-Chiffre</strong> ist eine abgewandelte Version von <a href="http://www.compufreak.info/tutorials/rot-13/">ROT-13</a> und somit ebenfalls mit der <a href="http://www.compufreak.info/tutorials/casar-chiffre/">Cäsar-Chiffre</a> verwandt. Jeder Buchstabe des Klartexts wird um k Stellen nach hinten verschoben. Das Ergebnis ist der verschl&uuml;sselte Text, welcher entschlüsselt wird, indem alle Buchstaben wieder um k Stellen nach vorne verschoben werden. Der Unterschied zu ROT-13 besteht in der Auswahl der Zeichen: Es sind nämlich sowohl Kleinbuchstaben, wie auch Großbuchstaben und Zahlen in Gebrauch. Bei ROT-13 gibt es ein wichtiges Problem: Wohin mit den Zahlen? Eine Möglichkeit wäre die seperate Verschlüsselung mit <a href="http://www.compufreak.info/tutorials/rot-5/">ROT-5</a>, welche sich nur auf Zahlen begrenzt. ROT-18 ist die Alternative: Kleinbuchstaben werden wie von ROT-13 bekannt verschlüsselt, die Großbuchstaben hingegen kennen aber nun auch noch alle Ziffern, d.h.: Die Ziffern werden behandelt, wie Buchstaben und einfach hinten an das Alphabet in Großbuchstaben angehängt. Daher kommt auch der Name: ROT-18, wenn man nämlich nur die Großbuchstaben und Zahlen betrachtet, muss man jeweils zweimal 18 addieren, und schon ist man wieder dort, wo man angefangen hat. ROT-18 hat zwei große Nachteile gegenüber seinen Geschwistern: </p>
<p>1. Die Ver- bzw. Entschlüsselung im Kopf ist schwieriger, als bei ROT-13 oder ROT-5.<br />
2. Sie ist kaum bekannt und wenig verbreitet und somit auch nicht immer gleich definiert!#</p>
<p><b>Heißt:</b> Sollte jemand eine andere Definition finden: Auf jeden Fall Bescheid geben, dann kann ich meinen Artikel hier ergänzen <img src='http://www.compufreak.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<br />
Wie immer habe ich auch zu dieser Chiffre ein kleines Online-Tool:<br />
<a href="http://www.compufreak.info/tools/rot-18/" class="withsym">Zum ROT-18-Chiffre-Tool</a></p>
<p>Morgen gehts dann weiter mit der ROT-47 Chiffre, bis dann,<br />
<b>compufreak</b></p>
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		</item>
		<item>
		<title>ROT-5</title>
		<link>http://www.compufreak.info/2010/04/09/rot-5/</link>
		<comments>http://www.compufreak.info/2010/04/09/rot-5/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 21:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>compufreak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[rot-chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[special]]></category>
		<category><![CDATA[verschlüsselung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ROT-5 Chiffre ist eine m&#246;gliche L&#246;sung f&#252;r das Probelm der Zahlenimplementierung. Was passiert mit den Zahlen in einer Rot-13-Verschl&#252;sselung? Ganz einfach: Nichts. ROT-5 funktioniert genauso wie ROT-13. Allerdings behandelt statt Buchstaben die Ziffern 0-9: Es verschiebt sie um f&#252;nf Stellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ROT-13 Verfahren ist uns ja nun ein Begriff, als n&auml;chstes Stelle ich einen Ableger dieser Chiffre vor:</p>
<p><strong>ROT-5</strong><br />
Die ROT-5 Chiffre ist eine m&ouml;gliche L&ouml;sung f&uuml;r das Probelm der Zahlenimplementierung. Was passiert mit den Zahlen in einer Rot-13-Verschl&uuml;sselung? Ganz einfach: Nichts. ROT-5 funktioniert genauso wie ROT-13. Allerdings behandelt statt Buchstaben die Ziffern 0-9: Es verschiebt sie um f&uuml;nf Stellen. Da ROT-13 keine Möglichkeit für die Chiffrierung von Zahlen bietet, lässt sich für die Zahlen gut ROT-5 benutzen: Einfach Ganz normla mit ROT-18 verschlüsseln, und für alle Zahlen Rot-5 benutzen. Das ROT-5-Verfahren ist kaum bekannt und nur wenigen ein Begriff, gerade deshalb ist es aber ein wenig besser als sein Bruder ROT-18., welcher morgen vorgestellt wird.</p>
<p><b>Tabelle für ROT-5</b></p>
<table border="0px" width="100%" cellspacing="0px" style="text-align:center;" class="spare">
<tr class="sparetop">
<td>0</td>
<td>1</td>
<td>2</td>
<td>3</td>
<td>4</td>
<td>5</td>
<td>6</td>
<td>7</td>
<td>8</td>
<td>9</td>
</tr>
<tr class="spare">
<td>5</td>
<td>6</td>
<td>7</td>
<td>8</td>
<td>9</td>
<td>0</td>
<td>1</td>
<td>2</td>
<td>3</td>
<td>4</td>
</tr>
</table>
<p>Wie gewohnt gibts auch hierzu ein Tool: <a href="http://www.compufreak.info/tools/rot-5/">ROT-5</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Special: ROT-13</title>
		<link>http://www.compufreak.info/2010/04/07/special-rot-13/</link>
		<comments>http://www.compufreak.info/2010/04/07/special-rot-13/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 21:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>compufreak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[rot-chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[special]]></category>
		<category><![CDATA[verschlüsselung]]></category>

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		<description><![CDATA[ROT-13 wird oft mit der C&#228;sar-Chiffre in einen Topf geworfen. Dann Deckel zu und ordentlich durchkochen ;-) Das hat auch einen guten Grund: Es ist die selbe Methode. Der einzige wirkliche Unterschied: ROT-13 arbeitet mit einem festen Key. Das hei&#223;t, dass das Klartext-Alphabet IMMER um GENAU 13 Stellen verschoben wird. So entspricht A, N und B, O usw.<br />

Der grobe Unterschied ist also nicht wirklich berauschend, aber er ist eben da, wie eine l&#228;stige kleine Zwiebel auf meinem D&#246;ner, obwohl ich denselben ohne jene Zwiebel bestellte. Ich HASSE Zwiebeln. Egal. Jedenfalls ist diese Zwiebel, &#228;h - dieser Unterschied vorhanden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hall&ouml;le, </p>
<p>hier folgt der n&auml;chste Teil des Verschl&uuml;sselungs-Specials. Heute stelle ich euch ein nettes kleines Verfahren vor:</p>
<p><strong>ROT-13<br />
</strong></p>
<p>ROT-13 wird oft mit der C&auml;sar-Chiffre in einen Topf geworfen. Dann Deckel zu und ordentlich durchkochen <img src='http://www.compufreak.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Das hat auch einen guten Grund: Es ist die selbe Methode. Der einzige wirkliche Unterschied: ROT-13 arbeitet mit einem festen Key. Das hei&szlig;t, dass das Klartext-Alphabet IMMER um GENAU 13 Stellen verschoben wird. So entspricht A, N und B, O usw.</p>
<p>Der grobe Unterschied ist also nicht wirklich berauschend, aber er ist eben da, wie eine l&auml;stige kleine Zwiebel auf meinem D&ouml;ner, obwohl ich denselben ohne jene Zwiebel bestellte. Ich HASSE Zwiebeln. Egal. Jedenfalls ist diese Zwiebel, &auml;h &#8211; dieser Unterschied vorhanden. Und genau dieser Unterschied hat ROT-13 ber&uuml;hmter gemacht, als die C&auml;sar-Chiffre und das aus folgenden Gr&uuml;nden:</p>
<p>1. Es ist ein bisschen einfacher und der Key l&auml;sst sich dank des Namens auch gut merken.</p>
<p>2. Der Name ist sch&ouml;n aus dem Englischen hergeleitet. (rot.=rotate=rotieren)</p>
<p>3. Es ist immer der gleiche Key&#8230;</p>
<p>&#8230; und genau das ist der wichtige Vorteil. Jeder benutzt den gleichen Key zum Ver- und Entschl&uuml;sseln. Das hei&szlig;t, dass alle Programme den Code gleicherma&szlig;en knacken k&ouml;nnen, und dass man es sogar im Kopf problemlos auswendig lernen kann. Was genau bringt das? Dazu muss man sich die Herkunft der Chiffre ansehen. Sie kam aus Newsgroups und Foren. Sie wurde benutzt, um Leser vor dem unbeabsichtigten Lesen einiger Informationen, wie zum Beispiel den Pointen dreckiger Witze zu sch&uuml;tzen. Das Prinzip ist &auml;hnlich dem, welches von Zeitschriften benutzt wird. Diese schreiben L&ouml;sungen und Antworten ggf. auf dem Kopf. </p>
<p>Gerne wurde ROT-13 auch ab und zu zur Abschreckung von &#8216;noobs&#8217; in diversen Kreisen benutzt. &Auml;hnlich leetspeak.</p>
<p>Diese Chiffre hat es sogar geschafft, so ber&uuml;hmt und &#8216;wichtig&#8217; zu werden, dass Newsreader und E-Mail-Programme manchmal (fr&uuml;her fast immer) &uuml;ber eingebaute Dechiffrierer verf&uuml;gen.</p>
<p>Damit kommen wir zum wichtigsten Punkt &uuml;berhaupt: Dem Entschl&uuml;sseln! Ein ROT-13-Code kann genauso entschl&uuml;sselt werden, wie er auch verschl&uuml;sselt wurde! Warum? Wegen der &#8216;magischen&#8217; Zahl 13, welche unseren Key darstellt. Wir erinnern uns: Unser Alphabet hat 26 Buchstaben = 2*13 Buchstaben. Wenn wir einen Text verschl&uuml;sseln, und dann mit demselben Verfahren erneut bearbeiten, haben wir das Alphabet zweimal um 13 Stellen verschoben. Wmoit wir wieder beim Anfang w&auml;ren! Und genau DAS ist der geniale Vorteil von ROT-13 gegen&uuml;ber ganz normaler C&auml;sar-Chiffre. Wobei sich bei letzterer nat&uuml;rlich der gleiche Effekt einstellen w&uuml;rde, wenn man 13 als Key benutzt <img src='http://www.compufreak.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zur Sicherheit: Da aller Welt der Key bekannt ist, ist es ein leichtes solchen Code zu knacken. Er ist somit noch unsicherer als eine normale C&auml;sar-Chiffre. Einziges Problem: Woran erkenne ich Text, der mit ROT-13 verschl&uuml;sselt wurde? Das ist leider nicht einfach zu beantworten. Wir werden aber sp&auml;ter drauf eingehen. Es sei nur soviel gesagt: Das Verschl&uuml;sselungsverfahren l&auml;sst sich mit einfachsten kryptoanalytischen Verfahren, wie zum Beispiel der Buchstabenh&auml;ufigkeit erkennen.</p>
<p>Nat&uuml;rlich habe ich auch f&uuml;r ROT-13 ein kleines Tool vorbereitet! </p>
<p>Zu finden ist es <a href="http://www.compufreak.info/tools/rot-13/">hier</a></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Special: Die Cäsar-Chiffre</title>
		<link>http://www.compufreak.info/2010/04/05/die-casar-chiffre/</link>
		<comments>http://www.compufreak.info/2010/04/05/die-casar-chiffre/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 19:11:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>compufreak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Specials]]></category>
		<category><![CDATA[cäsar]]></category>
		<category><![CDATA[chiffre]]></category>
		<category><![CDATA[special]]></category>
		<category><![CDATA[verschlüsselung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.compufreak.info/?p=117</guid>
		<description><![CDATA[Die C&#228;sar-Chiffre ist ein monoalphabetisches monographisches monopartites Verschl&#252;sselungsverfahren. H&#246;rt sich doof und kompliziert an, ist aber einfach! Das Verfahren geht angeblich auf Julius C&#228;sar zur&#252;ck. Dieser soll seine Nachrichten mit einem einfachen System verschl&#252;sselt haben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Heyho,</b><br />
Da ich noch ein wenig brauche, bis hier alles rund läuft, werde ich die nächsten Tage erstmal die Einträge aus meinem alten Blog zum Thema Verschlüsselungsverfahren wiederholen. Und dann fortsetzen.</p>
<p>In diesem Special, bestehend aus mehreren Einträgen, geht es um Verschlüsselung. Ich werden bekannte Verfahren der Reihe nach erklären und jeweils ein Tool im Bereich Tools > Verschlüsselung bereit stellen.</p>
<p><b>Teil 1: Die C&auml;sar-Chiffre</b></p>
<p>Die C&auml;sar-Chiffre ist ein monoalphabetisches monographisches monopartites Verschl&uuml;sselungsverfahren. H&ouml;rt sich doof und kompliziert an, ist aber einfach! Das Verfahren geht angeblich auf Julius C&auml;sar zur&uuml;ck. Dieser soll seine Nachrichten mit einem einfachen System verschl&uuml;sselt haben: </p>
<p>Man verschl&uuml;sselt einen beliebigen Text indem man das normale Alphabet (Klartextalphabet) unter das Geheimtextalphabet schreibt, aber um x Stellen nach links oder rechts verschoben:</p>
<p><b>Beispiel für x=1</b>:</p>
<table width="100%" border="0px" cellspacing="0px" style="text-align:center;" class="spare">
<tr class="sparetop">
<td>a</td>
<td>b</td>
<td>c</td>
<td>d</td>
<td>e</td>
<td>f</td>
<td>g</td>
<td>h</td>
<td>i</td>
<td>j</td>
<td>k</td>
<td>l</td>
<td>m</td>
<td>n</td>
<td>o</td>
<td>q</td>
<td>r</td>
<td>s</td>
<td>t</td>
<td>u</td>
<td>v</td>
<td>w</td>
<td>x</td>
<td>y</td>
<td>z</td>
</tr>
<tr class="spare">
<td>b</td>
<td>c</td>
<td>d</td>
<td>e</td>
<td>f</td>
<td>g</td>
<td>h</td>
<td>i</td>
<td>j</td>
<td>k</td>
<td>l</td>
<td>m</td>
<td>n</td>
<td>o</td>
<td>q</td>
<td>r</td>
<td>s</td>
<td>t</td>
<td>u</td>
<td>v</td>
<td>w</td>
<td>x</td>
<td>y</td>
<td>z</td>
<td>a</td>
</tr>
</table>
<p>
In diesem Alphabet wurden alle Buchstaben um eine Stelle nach links verschoben. Das a wird hinten wieder angestellt. Dieser Tabelle zufolge entspricht also ein a nun einem b, ein b nun einem c usw.</p>
<p>Damit wird aus dem Wort: Hallo schlagartig: Ibmmp</p>
<p>Nicht mehr gut zu lesen, oder? </p>
<p>Diese Chiffrierung geh&ouml;rt zu den additiven Verschl&uuml;sselungsmethoden. D.h., dass zu dem Wert jedes Buchstabens einfach nur der Key (in dem Fall oben 1) addiert wird.</p>
<p>
<b>Beispiel:</b></p>
<p>b hat den Wert 2. Wir addieren unseren Key (1) hinzu: 3. Nun &uuml;bersetzen wir den Wert zur&uuml;ck ins Alphabet: c. So verfahren wir mit allen Buchstaben einzeln und erhalten hinterher das verschl&uuml;sselte Wort.</p>
<p>Leider ist dieses Verfahren mit immerhin 26*25*24&#8230; = 26! = 403291461126605635584000000 Kombinationsm&ouml;glichkeiten recht einfach zu knacken. Warum kl&auml;ren wir sp&auml;ter!</p>
<p>Das war die wohl einfachste Chiffre. </p>
<p><a href="http://www.compufreak.info/tools/casar-chiffre/">Hier</a> ein Tool zum ausprobieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.compufreak.info/2010/04/05/die-casar-chiffre/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
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